Warum sich viele heutzutage Möbel aus Massivholz kaufen?

Gesundheit geht vor.

Massivholzmöbel sind einer der Trends unserer modernen Zeit, aber heute ist es nicht nur Mode, nur alles Natürliche und Ökologische haben zu wollen. Es ist zu einem neuen Lebensstil geworden. Viele möchten nicht mehr von synthetischen und chemischen Stoffen umgeben sein, sondern möchten natürliche und gesunde Gegenstände um sich herum haben. 

Warum verzichten viele heute auf Möbel aus Holzspanplatten und entscheiden sich für das Massivholz? Möbel aus Eiche, Buche, Erle, Birke oder, was preisgünstiger ist, aus Kiefer? Und warum sind die Möbel aus Holzspanplatten schädlich? Die moderne Holzverkleidung könne doch jedes hochwertige Massivholz so meisterhaft nachahmen, dass die damit verkleideten Möbel recht eindrucksvoll aussehen würden!

 Wir können Ihnen dieses „Geheimnis“ verraten. Der wichtigste und nicht unbedeutende Nachteil der Möbel aus Spanplatten sind flüchtige Giftstoffe, die sie enthalten und die in geschlossenen Räumen (z.B. in unseren Zimmern) freigesetzt werden. In der Sprache der Ökologen wird das als Überschreitung der höchstzulässigen Konzentration der Schadstoffe bezeichnet.

Wie kommt es zustande, dass Holzspannplatten Giftstoffe enthalten?

Die Holzspanplatten werden durch ein Heißpressverfahren von Holzspänen hergestellt, die mit speziellen Bindemitteln – Phenol-Formaldehyd-Harzen – imprägniert werden. Gerade der Formaldehyd und das Phenol werden von Spannplattenmöbeln „ausgestrahlt“, vor allem von den Stellen, wo die Platte nicht bedeckt ist – aus Sparsamkeitsgründen lassen manche Hersteller der Spanplattenmöbel einige Kanten, die man nicht sieht, unbedeckt.

 Unter Wärmeeinwirkung steigt die Geschwindigkeit der Schadstoffemission. Aus diesem Grund soll man Holzplattenmöbel auf keinen Fall auf den warmen Boden bzw. nah an die Heizung platzieren.

Formaldehyd ist ein Kanzerogen, er wirkt negativ auf das Zentralnervensystem, auf die Augen, auf Atemwege, auf die Haut sowie auf die Fortpflanzungsfähigkeit.

Warum werden wir krank?

Warum bricht der moderne Mensch, der ganz gesund lebt, nicht selten schon mit 30 Jahren auseinander? Die Wirbelsäule, die Gelenke, das Herz, häufige Erkältungen, Allergien, Kopfschmerzen… Die Ärzte wissen leider nicht immer, was der Grund dafür ist, und können es weder behandeln noch heilen. Das können nur wir selbst tun, wenn wir wissen, worunter wir leiden.


Wir leben heutzutage leider in einer synthetischen Welt. Das Essen aus den Supermärkten, das mit Konservierungsmitteln vollgestopft ist, künstliche Böden aus Linoleum und Laminat, Vinyltapeten, Fenster und Türen aus Kunststoff. Das alles zerstört Tag für Tag unsere Gesundheit. Ist es nicht an der Zeit, „Schluss“ zu sagen? 

Möbel aus Massivholz

Der Zivilisation kann man natürlich weder entkommen noch sich verstecken, wie Paul Gauguin es mal im weiten Ozeanien gemacht hat. Aber trotzdem können wir einiges unternehmen. Einer der Schritte in diese Richtung sind natürliche Materialien bei uns zu Hause, unter anderem Massivholzmöbel.

 Möbel aus Holz sind am umweltfreundlichsten. Das Holz verleiht eine behagliche Atmosphäre, es atmet, lebt, schafft ein besonderes Wohnklima, füllt den Raum mit positiver Energie. Es beruhigt, baut den Stress ab und löst angenehme Emotionen aus. Es wurde nachgewiesen, dass es sich im Schlafzimmer mit Massivholzmöbeln viel fester und erholsamer schläft. 

Aber zunächst ein paar verbreitete Klischees über die Massivholzmöbel:

1. Möbel aus Massivholz sind überteuert.

2. Massivholzmöbel eignen sich nur für eine klassische massive Raumgestaltung.

1. Stimmt, aus dem Hartholz – Eiche, Buche, Esche – werden recht teure Nobelmöbelstücke hergestellt. Es gibt jedoch Möbel für wesentlich demokratischere Preise, beispielsweise aus dem Nadelholz, vor allem aus Kiefer und aus Birke. Kiefermöbel sind preislich durchaus vergleichbar mit preiswerten Spannplattenmöbeln.

Das Kieferholz ist durch seine Weichheit gekennzeichnet. Deshalb wird dieses Holz zum Schutz mit speziellen Mitteln, beispielsweise auf Wachsbasis, bearbeitet, wonach es aber umweltgerecht und unschädlich bleibt.

Wichtig! Von der Umweltfreundlichkeit kann keine Rede mehr sein, wenn man bei der Möbelherstellung chemische Klebstoffe und Lackfarben verwendet hat. Deshalb muss das Massivholz nur mit natürlichen Mitteln, Öl, Wachs oder Wasserlack bearbeitet werden. Im Grunde genommen dürfen als Holzmöbel ausschließlich Möbel nur aus Massivholz ohne jegliche Zusätze und Klebemittel bezeichnet werden.

Die Möbel aus Kiefer müssen gepflegt und geschont werden. Immerhin ist die Lebensdauer von Kiefermöbeln höher als die von Spannplattenmöbeln, die buchstäblich aus Holzspänen hergestellt werden.

2. Das zweite Klischee: Holzmöbel werden häufig ausschließlich mit dem prunkvollen klassischen Stil sowie mit Vintage- bzw. Antikmöbeln in Verbindung gebracht. Es ist historisch bedingt, dass hochwertige Baumsorten – Eiche, Buche, Esche, Kirsche, Rotholz – für die Gestaltung der Paläste verwendet wurden. Die Wertigkeit dieser Baumsorten ist in erster Linie mit ihrer Festigkeit verbunden sowie mit ihrer einzigartigen Holzstruktur.

Hinsichtlich des Designs werden heute aber einfache und dezente Möbel hergestellt. Simple geometrische Formen, ein Mindestmaß an Bearbeitung und Klebstoffen, was die Möglichkeit gibt, die natürliche Schönheit vom Holz hervorzuheben. Nichtsdestotrotz sehen solche Möbel sehr nobel, fein und teuer aus.

Ein Bespiel sind die Möbel aus den Ländern des funktionalen Minimalismus – aus Deutschland, aus der Schweiz, aus Österreich (es werden Möbel aus Buche, Eiche, Esche, Nussbaum, Erle bevorzugt), aus Schweden und aus Finnland (Möbel aus finnischer Birke, Kiefer, Fichte), aus Italien und aus Spanien (Möbel aus Nussbaum, Kirsche). In diesen Ländern ist die Herstellung von Massivholzmöbeln hoch entwickelt, hier fungieren hunderte erfolgreiche Möbelfabriken, welche moderne Möbelgarnituren aus Massivholz herstellen: Schlafzimmer-, Wohnzimmer-, Kinderzimmermöbel aus Massivholz von Eiche, Buche, Teak, Kiefer sowie von tropischen Hölzern, z.B. aus Hevea, die sich durch eine hohe Dichte auszeichnet.

Massivholzmöbel. Design.

Im Großen und Ganzen kann das Holz in der Innenausstattung unterschiedlich sein – rustikal und sogar etwas brutal, was einen dörflichen Charakter verleiht, fein und elegant, klassisch mit Lackglanz und Schnitzerei sowie leicht und minimalistisch. Alles hängt vom Design und dem Hersteller ab.

Über die Möbelplatte.

Das Holz ist ein launisches Material, das atmet, lebt, seine Form verändert, deswegen wird für die Herstellung von Möbeln sowie von Treppen, Türen, Böden das Massivholz verwendet, das weniger zu „Veränderungen“ durch Temperatur- bzw. Feuchtigkeitsschwankungen neigt.

Eins der besten Materialien für die Möbelherstellung ist die Buche. Die Buche hat ein hartes Holz, lässt sich leicht verarbeiten und ist anspruchslos während seiner Benutzung. Die Buche hat eine homogene Struktur, die Möbel daraus hinterlassen so gut wie keine Spuren bzw. Kratzer. Eine weitere Besonderheit der Buche – sie hat fast kein Holzgeruch (die Kiefer riecht nach Teer, die Eiche nach Gerbstoffen usw.)

Die Eiche ist launischer, sie wird aber einer speziellen Verarbeitung ausgesetzt, bevor sie zum Holz wird, und zwar der Trocknung und der Umwandlung zu hochwertigen Möbelplatten. Die Möbelplatten werden auch mit einem speziellen Mittel bearbeitet. Am umweltfreundlichsten ist das Holz, welches nur mit Öl oder Wachs bearbeitet wurde.  

Wichtig! Die Holzaufbereitung spielt eine sehr große Rolle für die spätere Qualität der Möbel. Ein schlecht aufbereitetes Massivholz geht mit der Zeit aus dem Leim und verbiegt sich. Aus diesem Grund muss das Massivholz nach einer speziellen Technologie getrocknet werden. Große Möbelstücke werden beispielsweise nicht aus Vollholz, sondern aus Möbelplatten hergestellt. Die Technologie der Möbelplattenherstellung ist relativ kompliziert und kostenaufwendig. Deshalb arbeiten große Möbelfabriken, die auf ihren Ruf halten, nach dem Prinzip der Vollzyklusproduktion. D.h., sie kaufen die Möbelplatten für die Herstellung der eigenen Möbel nicht bei externen Unternehmen, sondern stellen sie selbst her, um den technologischen Arbeitsprozess der Holzaufbereitung selbst unter Kontrolle zu halten. Solche Möbel können nicht kostengünstig sein, dafür halten sie Jahrzehnte. Mit der Zeit wird das Naturholz noch härter und nimmt neue edle Farbtöne an.

Möbel. Echtholzfurnier.

Nicht immer werden die Möbel komplett aus Massivholz herstellt. In Wohnzimmergarnituren oder Büroräumen können einzelne Teile mit Echtholzfurnier verkleidet werden. Das Echtholzfurnier ist eine dünne Schicht eines Holz- oder Baumstammes einer hochwertigen Baumsorte, die auf die Grundlage – auf eine Möbelplatte hoher Klasse, auf eine mitteldichte Faserplatte, auf eine Melamin-Spannplatte oder auf eine Holzplatte (zusammengesetzt aus den Kanteln z.B. einer Kiefer) aufgesetzt wird. Wenn man sich keine Möbel aus Vollholz leisten kann, stellen die mit dem Echtholzfurnier verkleideten Möbel  eine würdige Alternative dazu dar.

Wichtig! Beachten Sie, dass wenn man heute über das Furnier, damit verkleidete Möbel oder Türen redet, meint man nicht immer das Echtholzfurnier. Häufig handelt es sich um eine kostengünstigere Fineline-Technologie. D.h., dass hochwertige Baumsorten, solche wie Eiche, Buche, Kirsche, Nussbaum oder exotische Baumsorten, durch ein günstigeres Holz imitiert werden. 

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